Kultur im Museum am 15. September 2017

Mit Ihrem Auftritt im Knielinger Museum boten Claudia Pohel & Dieter Huthmacher ein abwechslungsreiches Programm mit dem Titel „einzig aber nicht artig“.

Bei der Begrüßung durch Ute Müllerschön zu Beginn der Aufführung war im Zuschauerraum die erste Reihe leer. Sofort kam die Bemerkung von Huthmacher: da kommt noch ein Bus.  

Claudia Pohel und Dieter Huthmacher stehen schon jahrelang als Solisten mit ihren Gitarren auf der Bühne. Ab und zu treten beide zusammen auf, so wie jetzt im Knielinger Museum. Die beiden Künstler brachten aktuelle Chansons und Kabarett-Szenarien auf heitere und auch nachdenkliche Weise dem Publikum zu Gehör, witzige Gags waren dabei, z.B. sagte Huthmacher: schwäbische Frauen gehen zum Arzt, da kann man kostenlos die Zeitschriften lesen.

Besinnliche Lieder folgten, unter anderem: „Man braucht einen Ort, wo man zu Hause ist, nur wer eine Heimat hat, kann fort“.

Besungen wurden die Rassler, das waren Arbeiter die zwei bis drei Stunden täglich nach Pforzheim zur Arbeit gelaufen sind und mit ihren genagelten Schuhen ziemlichen Lärm verursachten, dies stufte Huthmacher als sogenannte erste Laufbewegung ein.  Fazit: ein elend langer Weg war zu gehn und die Zeit blieb a net stehn.              

Das Publikum wurde zum Mitsingen aufgefordert: – „do simmer dabei, do machet ma mit, do bringet ma uns ei“. Nach einigen Zugaben verabschiedeten sich die Künstler, die mit harmonischen Stimmlagen den Nerv der Zeit mit Humor und Geist besungen hatten. Sie wurden vom  Publikum mit viel Applaus belohnt.

Text und Bilder: Erich Frei

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