Filmaufnahmen über 200 Jahre Tulla´s Rheinbegradigung


Ausstellungsstück aus dem Museum

Mitwirkende bei den Filmausnahmen

Bei der Schlussbesprechung

Michael Martin vom Heimathaus Eggenstein dreht einen Film über Johann Gottfried Tulla und die Rheinregulierung. Vor 200 Jahren begann mit dem Rheindurchschnitt bei Knielingen das Jahrhundertbauwerk. Für seinen Film holte sich Herr Martin Anregungen von der Sonderausstellung „200 Jahre Tulla“ im Knielinger Museum.

Ein antiker Theodolit auf einem Dreibeinstativ aus der Ausstellung hatte es ihm angetan.
Mit solch einem Horizontal- und Vertikal Winkelmessgerät hatte Tulla seine Pläne in die Realität übertragen. Um die Filmaufnahmen authentisch zu gestalten, wurde am Spätnachmittag des 19. September 2017 das Gerät am Rheinufer beim Hofgut aufgestellt.

Thomas Müllerschön und Erich Frei wurden als Mitwirkende engagiert um die Funktion des Theodoliten zu erklären und die Vorgehensweise der Rheinbegradigung von Tulla zu erläutern. Das Wetter spielte mit. Im Licht der Abendsonne wurden die Szenen gedreht, während von Norden über dem Rhein dunkle Regenwolken aufzogen. Bald fielen die ersten Tropfen, aber die Aufnahmen waren im Kasten. Rasch wurde das wertvolle Gerät ins Museum zurück gebracht. Laut einer E-Mail Nachricht mit Bildern von Herrn Martin sind die Filmaufnahmen gut gelungen.


Text: Erich Frei
Bilder: Annemarie Martin